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Beiträge zu Ernährung, Wohlbefinden und zu unserer Firma

Babyernährung nach TCM: Ein Erfahrungsbericht

Barbora Loukova, TCM-Therapeutin und Mutter eines 19 Monate alten Sohnes, erzählt uns von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Babyernährung:

VON DEN VORSÄTZEN ZUR REALISIERUNG

Unser Sohn ist gesund, aktiv und strahlend. Vor der Geburt hatte ich viele Vorstellungen, wie ich unser Baby ernähren möchte. Kennen Sie das? Ich wollte auf jeden Fall stillen, mindestens ein Jahr lang! Ich stellte mir vor, alles selbst zuzubereiten, keine Milchprodukte und keinen Zucker zu füttern, so lange es möglich ist.

Fazit nach 19 Monaten: Vieles ist umsetzbar, aber nicht alles. Immerhin habe ich 18 Monate gestillt, da schätze ich meinen Sohn und mich glücklich. Mit der Breikost ist es mir nicht so gelungen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vielleicht wählte ich nicht die idealen Gemüse- und Fruchtkombinationen – es hat unserem Baby nicht schmecken wollen. Ich habe auch ein paar Mal Congee gekocht. Ich selber mag es sehr, leider blieb ich auch damit erfolglos. Übrigens sind Gemüsebrei oder Congee sehr gut für unsere Verdauung, nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene (z.B. mit ZOLINAM ODER NAMNAM von FIVE ELEMENT FOOD. Congee ist eine tolle Mahlzeit für Frühgeborene und Menschen, die einen Aufbau brauchen, weil sie harte Zeiten hinter sich haben z.B. nach langer Krankheit, Chemotherapie oder Burnout. Man kann es auch als eine Entgiftungskur im Frühling oder Herbst zu sich nehmen.

NAMNAM – Der Name unseres Getreidebreis ist lautmalerisch, man könnte sagen: “Mjamjam NAMNAM”

WIE WIR UNSER KIND ERNÄHREN

Was sich in der Babyernährung ziemlich leicht umsetzen liess, war der Verzicht auf Milchprodukte. Wir essen bis heute noch Getreidebrei mit saisonalen Früchten. Zum Trinken gibt es nur Wasser mit Zimmertemperatur und ohne Kohlensäure oder einen Tee ohne Zucker. Sonst isst unser Kind vieles und das 3x am Tag und warm, genauso wie die Eltern. Das Kind möchte alles kosten, was bei den Erwachsenen auf den Teller kommt. Ein idealer Moment also, um unsere Essgewohnheiten zu überdenken.

DER KÖRPER ZEIGT, WAS IHM GEFÄLLT

Zum Glück widerspiegelt sich unsere Ernährung im Stuhlgang und/oder auf der Haut und bei Kindern sogar sehr schnell. Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn unser Sohn zu oft Wurstwaren isst, zeigt sich die Hitze (ein Begriff aus der TCM. In diesem Fall kommt die Hitze vom Zucker und von zu viel Fleisch fraglicher Qualität) mit einem rotem Ausschlag. Diese Rötung (mit oder ohne Juckreiz) fängt in den Kniekehlen und Ellbogenfalten an und breitet sich über den Bauch aus. Auch am Po hat er dann meistens rote, brennende Hautirritation nach dem Stuhlen.

So sind auch viele Symptome bei Kindern auf die Ernährungsgewohnheiten zurück zu führen, wie z.B. eine ständig laufende Nase oder Energieabbau.

DIE MITTE (= VERDAUUNG) UNTERSTÜTZEN

Grundsätzlich wollen wir alle, dass unsere Kinder fit und gesund sind und bleiben. Deshalb ist die Verdauung derart wichtig. Auf chinesisch heisst es: Die Milz und der Magen (die Mitte) werden nicht so schnell müde und können Nahrung gut und effizient verarbeiten, wenn wir Menschen gekocht und regelmässig essen und gut und in aller Ruhe kauen.

Deshalb liebe Eltern, macht, was in eurer Möglichkeit steht und ohne Stress.

Gutes Gelingen dabei!

Barbora Loukova, TCM-Praxis in Hinwil, https://tcm-meraki.ch

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